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Das Institut

Der DRK-Blutspendedienst NSTOB versorgt in Thüringen über die Institute Gera und Erfurt mit rund 70 Mitarbeitern zwei Drittel der regionalen Krankenhäuser mit Blut. Rund 450 Blutspenden stellen wir täglich bereit, damit Kranke und Verletzte in Thüringen die erforderliche medizinische Hilfe erhalten. Um den Bedarf an Blutspenden sicherzustellen, engagieren wir uns in Erfurt mit fünf Entnahmeteams sowie einem BlutspendeMobil und in Gera mit vier Entnahmeteams und einem BlutspendeMobil in Zusammenarbeit mit ca. 1.650 ehrenamtlichen DRK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern in 24 DRK-Kreisverbänden. Zudem arbeiten wir mit verschiedenen anderen Organisationen, wie Vereinen und Feuerwehren, zusammen und sind mit zwölf Blutspendeterminen pro Tag und teilweise auch an Wochenenden in Ihrer Nähe zu finden

Der DRK-Landesverband Thüringen arbeitet eng mit dem DRK-Blutspendedienst NSTOB zusammen. Wir bekennen uns zu den Leitgedanken unseres Gesamtverbandes und entsprechen damit dem weltweiten „Ethischen Kodex“ des Roten Kreuz sowie den Empfehlungen der Weltge-sundheitsorganisation (WHO) und des Europarates.

Zu unseren wichtigsten Abnehmern zählt die Friedrich-Schiller-Universitätsklinik in Jena.

Alle unsere Lieferfahrzeuge sind an sieben Tagen pro Woche 24 Stunden im Einsatz. Sie sind mit einem komplexen Klima- bzw. Kühlsystem ausgestattet, das den einwandfreien Zustand der Blutpräparate bis zur Übergabe an den Empfänger gewährleistet. Blutplasma lagert beispiels-weise bei –30°C und muss auch tiefgefroren transportiert werden. Die Erythrozytenkonzentrate werden bei 2-6°C gelagert und beim Transport muss die Temperatur in einem genau definierten Tempertaurbereich liegen.

24-Stunden-Lieferservice für ambulante Bluttransfusionen in Gera

Unser Know-how und die hohe Professionalität schätzen nicht zuletzt die Mitarbeiter der internistisch-onkologischen Gemeinschaftspraxis von Dr. Gunter Gauch, Dr. Steffen Gerhardt, Dr. Ralf Kanis und Dr. Cornelia Schweinitz in Gera (IOGP). Hier werden jährlich ca. 1.300 Bluttransfusionen durchgeführt.

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Denn Chemo- und Strahlentherapie führen bei ihren Patienten zu Blutarmut, die nur mit einer Transfusion ausgeglichen werden kann. Den Patienten der IOGP bedeutet die Arbeit des DRK-Blutspendedienst NSTOB viel. Sie gewährt ihnen ein Plus an Lebensqualität. Denn die meisten von ihnen ziehen die ambulante Versorgung einer stationären vor. Und die ermöglichen wir mit unserem 24-Stunden-Lieferservice.

Die patientenorientierte Abgabe von Blutprodukten

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Die patientenorientierte Abgabe von Blutprodukten zählt zu den weniger öffentlich bekannten Aufgaben eines Blutspendedienstes. Viele Versorgungsaufgaben lassen sich nur patientenbezogen erfüllen – dies ist nicht zuletzt den gewachsenen Ansprüchen an Diagnostik und Therapie in der Transfusions-medizin geschuldet. Tag für Tag stehen wir vor der Heraus-forderung, unsere Patienten sozusagen mit ihren ausgewählten Präparaten zu versorgen. Aufwändige Diagnostik, eine gute externe und interne Kommunikation sowie die optimale Organisation in unseren Labors sichern die Therapie von vielen tausend Patienten innerhalb unseres Einzugsbereiches.

Sicherheit in der Versorgung unserer Patienten

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Sicherheit in der Versorgung unserer Patienten bedeutet nicht nur die Beschaffung von Blutprodukten in ausreichender Menge, sondern auch die richtige Auswahl im Sinne einer optimalen Therapie. Unsere Aufgabe als überregionales Referenzlabor verschafft uns täglich neue Herausforderungen, aber auch neue Erkenntnisse in transfusionsmedizinischer Hinsicht. Wir erfüllen diese Aufgabe gern - gerade wegen dieser täglichen Heraus-forderung. Ihre Lösung verschafft uns das Gefühl, gerade für diesen Patienten etwas getan zu haben. Das ist für uns eine gute Motivation.

Einsender mit transfusionsmedizinisch anspruchsvollem Patientengut wissen unseren investigativen Anspruch zu schätzen – bringt doch unsere „Neugier“ ein mehr an Sicherheit für ihre Patienten. Elektronisch archivierte Patientenakten unterstützen unsere Arbeit bei Patienten, die chronisch von Transfusionen abhängen – eine gute Organisation verbessert hier unsere Zugriffszeiten und erleichtert die „Rückgewinnung“ von bereits erworbenem Wissen. Zeitgewinn ist hier immer auch Sicherheitsgewinn.
Versorgungssicherheit heißt für uns auch Sicherheit in der Hämotherapie überhaupt. Diesem Problemkreis widmen wir große Anstrengungen – mit Weiterbildungen vor Ort oder in unserem Haus unterstützen wir die Kliniken und Ärzte in unserem Einzugsbereich in dieser Hinsicht gern.