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Blutspende: Hitzewelle überstanden DRK-Blutspendedienst sagt DANKE

Auch bei den tropischen Temperaturen im Rekordsommer 2018 konnte der DRK-Blutspendedienst NSTOB dank des unermüdlichen Einsatzes der vielen Blutspender und ehrenamtlich Helfenden die Versorgung der Patienten sicherstellen.

Springe, 12. September 2018

Hitze, Hitze, Hitze - Kaum ein Thema hat diesen Sommer so beherrscht wie das Wetter. Bei Temperaturen bis 40 Grad waren Klimaanlagen und Ventilatoren überall ausverkauft und die Schwimmbäder und Eisdielen platzten aus allen Nähten. Und bei der Blutspende – gähnende Leere? Zum Glück nicht! Trotz knapper Reserven konnte die Versorgung der Patienten über die letzten Monate sichergestellt werden. Dafür möchte sich der DRK-Blutspendedienst NSTOB, welcher die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen betreut, ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken: ganz besonders bei allen Blutspendern, die, auch wenn der Strand oder das Freibad verlockender waren, nicht den Weg zur Blutspende scheuten. Aber auch bei allen ehrenamtlich Helfenden und DRK-Mitarbeitern, die unter schwierigen klimatischen Bedingungen einen perfekten Job leisteten und bei allen Medienvertretern, die mit ihren Aufrufen die Blutspender mobilisierten. Das alles ist keine Selbstverständlichkeit und soll deshalb an dieser Stelle ausdrücklich gewürdigt werden.

Bis zu 3.000 Blutspender benötigt der DRK-Blutspendedienst NSTOB täglich, um ausreichend Blutkonserven zur Verfügung stellen zu können. An den heißen Tagen kommen täglich bis zu 400 Spender weniger zur Blutspende. Die Lagerbestände sind dann schnell aufgebraucht. „Bei den Rekordtemperaturen dieses Sommers haben wir befürchtet, dass es zu Versorgungsengpässen kommen könnte. Dem war aber nicht so. Die Konservenbestände bewegten sich zwar immer an der untersten Grenze, aber insgesamt kam es zu keiner kritischen Versorgungslage. Dafür möchten wir im Namen der Patienten allen Beteiligten herzlich danken“, so Markus Baulke, Sprecher des DRK-Blutspendedienstes NSTOB.

Nach der Blutspende ist vor der Blutspende

Nun gilt es, den Blutbestand wieder auf ein sicheres Niveau zu bringen. Auch wenn der Sommer gut überstanden wurde, zum Teil auch weil etliche Blutspender durch die Aufrufe in den Medien ihre übliche Blutspende vorgezogen haben, ist es wichtig, dass jetzt weiterhin kontinuierlich Blut gespendet wird.

Durch die begrenzte Haltbarkeit der Blutkonserven ist es nicht möglich, die Präparate für lange Zeit aufzubewahren, sodass ständig neue Blutspenden benötigt werden. Der Konservenstand ist aktuell weiterhin mit 15.000 Konserven an der unteren Versorgungsgrenze.